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Über die Künstlerin
Biografie
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Bereits während ihres Studiums wurde Bettina Jensen vom renommierten Regisseur Harry Kupfer an die Komische Oper Berlin engagiert, wo sie als Erste Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ ihr Bühnendebüt gab. Es folgten weitere prägende Rollen in Kupfer-Inszenierungen. Feste Engagements führten sie nach Luzern und an das Staatstheater Kassel, bevor sie 2001 an die Komische Oper Berlin zurückkehrte. Seit 2008 ist sie freischaffend tätig und hat sich sowohl auf deutschen Bühnen als auch international etabliert.
Gastengagements führten sie unter anderem an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Deutsche Oper Berlin, das Stadttheater Klagenfurt, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, das Aalto-Theater Essen, die Oper Leipzig, das Theater Bremen, das Opernhaus Kiel, die Staatsoper Hannover sowie das Staatstheater Kassel. Darüber hinaus trat sie auf bedeutenden internationalen Bühnen auf, darunter die Metropolitan Opera in New York, die New York City Opera, die Israeli Opera in Tel Aviv, das New National Theatre Tokyo, das Konzert Theater Bern, das Opernhaus Zürich, die Opera Hong Kong, das Luzerner Theater, das Theater Basel sowie das Gran Teatre del Liceu in Barcelona.
Ihre musikalische Vielseitigkeit zeigt sich nicht nur auf der Opernbühne, sondern auch in ihrer Tätigkeit als Lied- und Konzertsängerin. Ihr Repertoire umfasst Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Hanns Eisler, Richard Strauss, Johannes Brahms, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Robert Schumann, Carl Maria von Weber, Hugo Wolf und Felix Mendelssohn Bartholdy. Regelmäßig tritt sie gemeinsam mit der Harfenistin Ronith Mues als DuoBerlin auf. Besonders in renommierten Konzertsälen wie der Laeiszhalle in Hamburg, dem Schauspielhaus in Berlin und der Glocke in Bremen hat sich DuoBerlin einen Namen gemacht.
Einen markanten Wendepunkt in ihrer Karriere stellte ihre Darstellung der Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“ an der Metropolitan Opera in New York dar. Auch ihre Interpretation der Elettra in Mozarts „Idomeneo“ im Jahr 2017 war ein großer Erfolg. In einer konzertanten Aufführung mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla wurde sie als herausragende Interpretin dieser anspruchsvollen Rolle gefeiert.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich Bettina Jensens Stimme vom lyrischen Sopran hin zum dramatischen Sopran, wobei ihr insbesondere die sogenannten Charakter-Sopranrollen liegen. Die Rolle der Leonore in Beethovens „Fidelio“ ist ein herausragendes Beispiel für diese Entwicklung. 2019 sang Jensen die Leonore erstmals in Gars am Kamp in Österreich unter der musikalischen Leitung von Johannes Wildner, mit Herbert Lippert als Florestan.
Weitere bedeutende Erfolge feierte sie als Elettra in „Idomeneo“ in Birmingham sowie als Senta in „Der fliegende Holländer“, als Elisabeth in „Tannhäuser“ und als Elsa in „Lohengrin“. Ihr Repertoire umfasst inzwischen sowohl dramatische Opernpartien als auch lyrische Rollen wie die Marschallin im „Rosenkavalier“.
Durch ihre kontinuierliche künstlerische Entwicklung und ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit hat sich Bettina Jensen auf den wichtigsten internationalen Bühnen etabliert. Ihre Fähigkeit, sowohl dramatische als auch lyrische Figuren mit großer Ausdruckskraft zu gestalten, macht sie zu einer herausragenden Interpretin des klassischen Opernrepertoires.
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