General Management



Über die Künstlerin
Die Pianistin Julia Hamos, mit amerikanischen und ungarischen Wurzeln, erforscht in ihrem Repertoire auf bemerkenswerte Weise die Essenz von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie sich im Geiste der ungarischen klassischen Musikausbildung weiterentwickelt und gleichzeitig eine gemeinsame Basis mit ihren Zeitgenossen gefunden.
Biografie
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Julia ist Absolventin der Royal Academy of Music in London bei Christopher Elton und des Mannes College of Music in New York bei Richard Goode. Sie studierte bei Sir András Schiff an der Barenboim-Said Akademie in Berlin und an der Kronberg Academy, wo ihr Studium großzügig von der Henle-Stiftung unterstützt wurde. Während ihres Studiums arbeitete sie auch mit Daniel Barenboim zusammen, unter anderem in einer Reihe von gefilmten Meisterkursen zu Beethovens Klaviersonaten und Streichersonaten. Sie wurde beauftragt, ihn beim Klavier-Festival Ruhr 2023 zu vertreten und Beethovens Op. 110 aufzuführen. Außerdem beschäftigte sie sich gemeinsam mit dem Komponisten im Budapest Music Center mit György Kurtágs 8 Stücken, Op. 3.
Julia ist als Solistin und Kammermusikerin international gefragt. Sie tritt im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, in der Wigmore Hall in London sowie in New York im Lincoln Center, in der Carnegie Hall, in der Liszt-Akademie in Budapest und in anderen Konzertsälen in Europa und Übersee auf. Sie gab Recitals und Kammermusikkonzerte beim Krzyzowa Festival in Kreisau, Polen, sowie beim Trasimeno Music Festival in Italien, beim Spoleto Festival in South Carolina, beim Prussia Cove Festival in Cornwall, im Rahmen der Verbier Festival Academy, beim Four Seasons Chamber Music Festival in North Carolina, beim Festival für zeitgenössische Musik Nouveaux Horizons in Aix-en-Provence, beim Moab Festival in Utah, beim Kneisel Hall Festival in Maine, am Ravinia Steans Institute in Illinois und beim jährlichen Septemberfestival in Kronberg sowie beim Festival „Chamber Music Connects the World” in Zusammenarbeit mit Tabea Zimmermann und Christian Tetzlaff.
Sie ist Preisträgerin des Sterndale Bennett Prize for Romantic Music der Royal Academy of Music und des Fidelman Prize for Contemporary Music der Mannes School of Music in New York und gewann den Grand Prix des International Virtuoso Competition in New York City. Außerdem ist sie Preisträgerin des Durini Prize für herausragendes Talent, der im Frühjahr 2024 in Mailand verliehen wurde.
Sie war bereits bei BBC Radio 3, Deutschlandfunk, National Public Radio in den USA und Bartók Rádió in Budapest zu hören und wurde unter anderem im Gramophone Magazine als „One to Watch” sowie im Concerti Magazine vorgestellt.
Auf Einladung von Sir András Schiff trat sie in der Konzertsreihe „Building Bridges“ in ganz Europa in der Saison 2022/23 und darüber hinaus auf. Zu ihren jüngsten bedeutenden Auftritten als Solistin und Kammermusikerin zählen Konzerte mit dem Nationalen Rundfunkorchester (NOSPR) in Katowice, in der Wigmore Hall, im Beethoven-Haus Bonn, in der Zankel Hall der Carnegie Hall mit Tabea Zimmermann und Mitgliedern der Kronberg Academy, im Magyar Zene Ház und MÜPA in Budapest, im Stadtcasino Basel, in der Kölner Philharmonie, in der Luxemburger Philharmonie und in der Hamburger Laeiszhalle. Sie spielte das Ligeti-Klavierkonzert im Berliner Boulez Saal mit dem Boulez Ensemble und Matthias Pintscher sowie beim Spoleto Festival, wo sie auch mit dem Castalian Quartet auftrat. Kürzlich hat sie eine Aufnahme der Mozart-Konzerte mit Howard Griffiths und der Camerata Schweiz für Alpha Classics fertiggestellt.
Julia unterschrieb 2024 einen Vertrag bei dem Plattenlabel naïve Records, um in den nächsten fünf Jahren eine Reihe von Soloaufnahmen zu produzieren. Im März 2025 gab sie ihr Recital-Debüt im Pierre Boulez Saal, gefolgt von Boulez’ Sur Incises mit Matthias Pintscher.
Zu den Höhepunkten des vergangenen Sommers zählen vierhändige Werke mit Sir András Schiff im Casals Forum in Kronberg, Bergs Kammerkonzert in St. John’s Waterloo in London mit Leonard Elschenbroich und ein Recital beim Lockenhaus Festival. Zu ihren kommenden Engagements zählen ihr US-Debüt in der Hayes Piano Series in Washington, D.C., präsentiert von Washington Performing Arts, beim Lucerne Festival mit Mozarts Konzert KV 482 und dem MÁV-Orchester im Großen Saal des Mozarteums in Salzburg, beim Mendelssohn-Festival im Pierre Boulez Saal und mit Sir András Schiff in der Società del Quartetto-Reihe in Mailand. Ihr Debütalbum „Ellis Island“ erschien im Juni 2025 und wurde von der Kritik hoch gelobt, unter anderem mit der Auszeichnung „Editor’s Choice“ des Gramophone Magazine. Derzeit ist Julia auch als Assistentin von Sir András Schiff in seinem Programm für junge Pianisten an der Kronberg Academy tätig.
Fotos & Medien
Termine
Julia Hamos | Recital, Copenhagen Summer Festival
Alle kommenden Termine von Julia Hamos
Julia Hamos | Recital, Copenhagen Summer Festival
Julia Hamos | Matthias Pintscher Piano Concerto
Lachenmann Music | Julia Hamos – Heidenheim
Julia Hamos | Recital, Chopin Gesellschaft Hannover
Julia Hamos | “Hommage a József Szigeti” with Elias David Moncado
Julia Hamos | Recital, Pierre Boulez Saal
Julia Hamos | Tour mit Yura Lee und Kristina Winiarski
Julia Hamos | Tour mit Sao Soulez Lariviere
Diskografie
(In Kürze verfügbar)
Senior Artist Manager &
Project Manager
Daniel
von der Vring
daniel.vondervring@
lachenmann-music.com