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Über die Künstlerin
Marie Rosenmir ist eine herausragende, preisgekrönte schwedische Dirigentin, deren musikalische Sensibilität und kreative Weitsicht sie sowohl auf dem Opern – als auch auf dem Konzertpodium auszeichnen. Ihre vielseitige Ausbildung als Organistin, Pianistin und Sängerin verleiht ihr ein tiefes Verständnis für Klangfarben, Phrasierung und musikalische Struktur, wodurch sie jede Partitur mit großer Detailgenauigkeit und emotionaler Durchdringung gestaltet. Bekannt für ihre strahlende Bühnenpräsenz, ihre präzise Artikulation und die Fähigkeit, Musikerinnen und Musiker zu inspirieren, entfaltet sie in ihren Aufführungen einen beeindruckenden Spannungsbogen, der technische Meisterschaft mit künstlerischer Ausdruckskraft verbindet.
Biografie
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Sie wird für ihr musikalisches Charisma, ihre Hingabe, Lebendigkeit und ihren Charakter gelobt – insbesondere aber für die Tiefe, Weite und Detailgenauigkeit, mit der ihre Interpretationen entfaltet werden.
Marie Rosenmir ist Trägerin des Taki Alsop Conducting Fellowship für die Jahre 2022–2024. In der Spielzeit 2021/22 gab Marie ihr Debüt beim Schwedischen Radio-Sinfonieorchester, das zu einer sofortigen Wiederladung führte. 2022/23 kehrte sie zum Königlichen Stockholmer Philharmonischen Orchester sowie zur Königlichen Schwedischen Oper für eine neue Ballettproduktion zurück. In der Spielzeit 2023/24 feierte Marie ihr österreichisches Debüt mit Recreation – Das Orchester in Graz, und im Februar 2024 dirigierte sie Massenets Werther mit dem Dänischen Nationalphilharmonischen Orchester.
In der Spielzeit 2024/25 führte Marie Rosenmir Konzerte an der Wermland Opera auf, kehrte zu Wiederladungen beim Gävle Symphonieorchester, Norrköping Symphonieorchester und der Malmö Opera zurück und leitete die Premiere einer neuen schwedischen Oper in Zusammenarbeit mit der Vadstena Akademien. Im Oktober 2025 kehrte sie erneut zum Königlichen Stockholmer Philharmonischen Orchester zurück und präsentierte ein Programm mit Werken von Komponistinnen.
Marie begann ihre Dirigentenlaufbahn im Musikteam der Göteborger Oper, wo sie Puccinis Manon Lescaut dirigierte, und leitete anschließend Opernproduktionen an der Folkoperan Stockholm. 2017 gab sie ihr Dirigierdebüt an der Königlichen Schwedischen Oper mit Mozarts Die Zauberflöte. Sie setzte ihre Arbeit mit beiden Häusern fort und kehrte zur Folkoperan für eine Produktion von Verdis Don Carlos zurück.
Als Symphonie-Dirigentin arbeitete Marie mit allen großen schwedischen Orchestern, darunter das Königliche Stockholmer Philharmonische Orchester, Königliche Schwedische Opernorchester, Schwedisches Radio-Sinfonieorchester, Göteborger Symphonieorchester, Malmö Symphonieorchester, Helsingborg Symphonieorchester, Norrköping Symphonieorchester, Gävle Symphonieorchester und Malmö Opera Orchestra. Darüber hinaus dirigierte sie das Stockholm Sinfonietta, Nordic Chamber Orchestra, Wermland Opera Orchestra, Västerås Sinfonietta, DalaSinfoniettan und das Norrland Opera Orchestra.
International arbeitete sie unter anderem mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment (London), der Mährischen Philharmonie Olmütz, der Bohuslav-Martinu-Philharmonie Zlín, dem Paris Mozart Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Odense Symphony Orchestra, der Chicago Sinfonietta, dem Kristiansand Symphony Orchestra und dem Collegium Musicum Bergen.
Marie’s Repertoire reicht von Musik des 18. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken, wobei ihr Schwerpunkt auf der europäischen Sinfonik und Oper der späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts liegt. Sie setzt sich außerdem engagiert für die schwedische Musiktradition ein und hat mehrere Werke sowohl als Dirigentin als auch als Sängerin uraufgeführt. Sie ist Mitbegründerin der zeitgenössischen Musikgruppe Inversion, die Werke zeitgenössischer nordischer Komponistinnen in Auftrag gibt und uraufführt. Gemeinsam mit KammarensembleN, dem führenden schwedischen Ensemble für zeitgenössische Musik, und weiteren Orchestern hat Marie wichtige neue Werke für die Sender SVT und SR aufgenommen.
Marie ist eine leidenschaftliche Verfechterin von Offenheit und Exzellenz in der Musik. 2016 wurde sie von Volvo für die Werbekampagne Life is in the Details ausgewählt. Im selben Jahr dirigierte sie die Verleihung des Nobelpreises, die weltweit live übertragen wurde. 2016 wurde sie zudem auf der Opus-Liste als eine der einflussreichsten Musikerinnen Schwedens geführt.
Zu ihren Auszeichnungen zählen der Schwedische Dirigentenpreis, der Marianne und Sigvard Bernadotte Arts Fund Award (2006) sowie das renommierte Crusell-Stipendium für junge Dirigenten (2011). Sowohl als Sängerin als auch als Dirigentin wurde sie von Größen wie Elisabeth Söderström, Thomas Quasthoff, Graham Johnson, Johannes Schlaefli und Alan Gilbert unterrichtet. Sie besitzt ein Diplom in Dirigieren vom Royal College of Music Stockholm, wo sie bei der legendären Jorma Panula studierte. 2021 wurde sie von Jukka-Pekka Saraste ausgewählt, an der LEAD Foundation Master Class in Finnland teilzunehmen, wo sie von Hannu Lintu, Esa-Pekka Salonen und Saraste selbst betreut wurde.
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